Gesundheit (3/2002)

Holzbrettchen sind hygienischer

Der Rückkehr der Holzbrettchen in Deutschlands Küchen steht nichts mehr im Wege: Die natürlichen Schneideunterlagen wirken antibakteriell. Das fanden Wissenschaftler der Biologischen Bundesanstalt für Land- und Forstwirtschaft in Braunschweig und des Deutschen Instituts für Lebensmitteltechnik in Quakenbrück heraus. Sie untersuchten mehrere einheimische Holzarten auf Wechselwirkungen mit Bakterien. Dabei zeigte sich, dass die Keime auf Holz einen schwereren Stand haben. Die Zahl lebensfähiger Kulturen reduzierte sich vor allem auf Kiefern- und Lärchenholz schnell sehr stark - anders als auf Kunststoffbrettchen: In deren Schneiderillen lebten Bakterien munter weiter. Welche Inhaltsstoffe im Holz tatsächlich antibakteriell wirken, ist noch ungewiss. Fest steht, dass den Keimen die lebensnotwendige Feuchtigkeit entzogen wird, wenn Holz austrocknet.